Die Olive und der Olivenbaum
Der Olivenbaum zählt zu den Gewächsen der Ölbäume und wächst vornehmlich in der Region rund um das Mittelmeer. Daher sind Oliven und insbesondere Olivenöl in Ländern wie Spanien, Italien oder Griechenland nicht mehr wegzudenkende Zutaten in der Küche. Aber auch in Südafrika und im Nahen Osten werden Oliven kultiviert.
Olivenbäume wachsen langsam und können hunderte von Jahren alt werden.
Der Olivenbaum ist mittelgroß und kann bis zu 20 Meter hoch werden. Die Krone ist stark verzweigt, der Stamm weist eine grüngraue Farbe. Die Wurzeln sind ein breites Netz und reichen tief ins Erdreich um an Wasser zu gelangen. Insgesamt sieht der Baum recht knorrig und trocken aus, was aus dem trockenen Klima resultiert. Olivenbäume sind immergrüne Bäume, deren Blätter das gesamte Jahr am Baum bleiben und auch im Winter nicht abfallen. Die Blätter selbst haben eine kleine Oberfläche, sind dick, ledrig und von graugrüner Farbe an der Oberseite und silberfarben-glänzend an der unteren Seite. An der Unterseite des Laubblattes befinden sich winzige Härchen (Sternhaare). Diese schützen den Baum vor dem Vertrocknen, indem sie das aus den Blättern austretende Wasser auffangen und wieder ins Blatt zurück leiten.
Olivenbäume blühen im Frühling von April bis Juni. Die Blüten sind weiß oder gelb. Die meisten der Olivenbaumarten sind selbstbefruchtend und demnach unabhängig von Fremdbefruchtung. Dennoch ist der Ertrag durch „externe“ Befruchtung steigerbar. Andere wenige Sorten können nur durch fremde Einflüsse wie Wind befruchtet werden.
Die Olive ist die Frucht des Olivenbaumes. Die Olivenfrucht besteht aus weichem Fruchtfleisch und einem festen Kern in der Olivenmitte. Unreife Oliven sind grün, bei reifen Früchten reicht das Farbspektrum von violett/ braun bis hin zu schwarz.
Der Olivenbaum trägt etwa im Alter von 20 Jahren die meisten Früchte. Dabei schwankt der Ertrag der Oliven. Nur jedes zweite Jahr weist der Olivenbaum eine Vielzahl an Oliven aus, das Jahr dazwischen ist die Anzahl geringer.
