Anbau und Ernte

- Olivenernte
Oliven und Olivenöl gelten seit tausenden von Jahren als Gaumenfreude und Genussmittel. Genau so alt sind auch die Traditionen des Olivenanbaus und der Olivenernte. Oliven werden bereits seit dem vierten Jahrtausend v. Chr. Als Nutzpflanze angebaut.
Bis ein neugepflanzter Olivenbaum erste Früchte trägt und sich das Ernten lohnt, vergehen etwa sieben Jahre.
Die Ernte der Oliven erfolgt noch heute vornehmlich in Handarbeit, da Oliven sehr vorsichtig, sorgsam und mit einiger Übung geerntet werden sollten. Dadurch wird die Gewinnung von qualitativen Olivenöl gewährleistet. Da der Großteil der Olivenbäume vorwiegend in hügeliger Landschaft wächst, ist eine Olivenernte durch maschinelle Erntemaschinen bei gleichem Qualitätsniveau wie bei Handernte nicht möglich.
Die Erntezeit beginnt im späten Herbst und Winter, wenn der Sommertourismus vorbei ist. Dies ist die Hochsaison für die Olivenbauern und kann bis in den März hineinreichen.
Die Ernte ist ein Knochenjob. 7 Tage die Woche pflücken die Bauern, Landarbeiter und Erntehelfer Oliven. Nur bei und nach Regen wird nicht geerntet, da dann die Bäume glitschig sind und die Unfallgefahr zu hoch ist.
Von Jahr zu Jahr werden die Olivenbäume zurückgeschnitten und ein Teil der Äste mit Äxten und zum Teil mit elektrischen Sägen abgetrennt. Dadurch kommen die Erntehelfer besser an die Oliven heran. Außerdem bleiben die Olivenbäume so in guter Größe für die Erntearbeit. Zudem ist das Zurückschneiden der Bäume für eine ertragreiche Ernte im Folgejahr von Bedeutung.
